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Das war, als mein Charakter geformt wurde

Das war, als mein Charakter geformt wurde

Wie der Milliardär George Soros 72 Jahre später die Zivilgesellschaft retten will
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Auf dem Wirtschaftsforum 2017 in Davos wurde von George Soros, Milliardär und umstrittene öffentliche Figur, der in einigen Staaten wegen des Verdachtes der Destabilisation von demokratisch gewählten Regierungen durch die von ihm gegründeten und/oder finanzierten NGO's, Vereine und Organisationen in scharfer Kritik steht, eine Erklärung vorgelesen.

Laut George Soros in Davos seien „die Versuche der ungarischen Regierung, die Zivilgesellschaft in Verruf zu bringen und sie einzuschüchtern, nicht hinnehmbar” und er sprach von einer „ernsten Gefahr”.

Der selbst aus Budapest stammende, mittlerweile 87-jährige Ex-Fonds-Manager scheint sich erstaunlicherweise und mit nun all seinem Einsatz in anscheinend nobler Weise dem Dienst der Politik und dem Wohle der Menschheit widmen zu wollen. Manche bemängeln, dass dies lange Zeit nicht so bei ihm war, denn für heutige Verhältnisse traumatische Ereignisse haben seinen Charakter geformt, als er 14 Jahre alt war.

In einem wieder aufgetauchten Video, dessen Publikation George Soros versucht hat, zu verhindern, wird jedenfalls ein ganz anderes Bild von ihm deutlich und welches wohl seine Vergangenheit maßgeblich geprägt haben sollte:




Journalist: „Sie sind ein ungarischer Jude, der dem Holocaust dadurch entkommen konnte, dass sie sich als Christ ausgaben. Sie sahen viele Menschen, die in die Todeslager abtransportiert wurden.”
Soros: „Ich war 14 Jahre alt....und würde sagen, dass war, als mein Charakter geformt wurde.”
Journalist: „In welcher Weise ?”
Soros: „Dass man voraus schauen sollte, dass man Ereignisse verstehen und vorwegnehmen muss. Es war eine große Gefahr, ein sehr persönliches Erlebnis des Bösen.”
Journalist: „Wie ich verstanden habe, sind sie rausgegangen mit ihrem Beschützer, der schwörte, das Sie sein Adoptivsohn seien. Sie gingen raus mit ihm und halfen ihm, zwangsbeschlagnahmtes, jüdisches Eigentum zu konfiszieren.”
Soros: „Das ist richtig.”
Journalist: „Das hört sich an wie ein Erlebnis, dass andere für Jahre an die psychiatrische Couch binden würde. War es schwierig für Sie ?”
Soros: „In keinster Weise.....in keinster Weise. Vielleicht konnte man als Kind damals die Verbindungen nicht so sehen, aber es verursachte keinerlei Probleme.”
Journalist: „Kein Schuldgefühl ?”
Soros: „Nein.”
Journalist: „Zum Beispiel, ich bin Jude und hier sehe ich, wie die Leute abtransportiert werden, ich könnte ebenso an ihrer Stelle sein, ich sollte an ihrer Stelle sein. Nichts dergleichen ?”
Soros: „Nun...natürlich hätte ich auf der anderen Seite sein können. Ich hätte derjenige sein können, dem man die Dinge hätte wegnehmen können. Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass ich dort hätte sein sollen....nun, lustigerweise, es ist eigentlich wie in den Finanzmärkten. Wenn ich nicht dort gewesen wäre...natürlich habe ich es nicht getan...aber jemand anders hat es ihnen (den Juden) sowieso weg genommen, ob ich dort gewesen wäre oder nicht. Ich war nur ein Zuschauer. Das Eigentum wurde ihnen weggenommen. Ich war nicht daran beteiligt, ihnen das Eigentum wegzunehmen. Deshalb hatte ich kein Schuldgefühl.”
Journalist: „Sind sie religiös ?”
Soros: „Nein.”
Journalist: „Glauben Sie an Gott ?”
Soros: „Nein.”

Journalist: Soros glaubt, dass Gott vom Menschen geschaffen wurde, nicht anders herum, weshalb er vielleicht denkt, dass er die Imperfektionen der Welt einebnen könnte. Als wir mit ihm in die Ukraine gingen, wurde er wie ein Staatsmann und vom Präsidenten empfangen. Dann wurde er vom Premierminister empfangen und schhließlich von der Zentralbank. Sie erlaubten ihm sogar, in die Staatsbücher einzuschauen und fragten ihn nach Rat. Viele Leute wollen George Soros' Rat, vor kurzem Südafrikas Präsident Nelson Mandela.

Soros: „Nun, Präsident Mandela fragte an: 'Wie kann sich Südafrika gegen Spekulanten wie Dich schützen ?' Und ich sagte es ihm, ich schrieb ihm eine Nachricht, versuchte, ihm den besten Rat zu geben den ich konnte, wie man Angriffsflächen von spekulativen Finanzattacken auf Südafrika verhindern kann.”
Journalist: „Das ist der alte Stopp-Mich-Bevor-Es-Zu-Spät-Ist Versuch, oder ? Wir sagen ihnen, dies ist, was sie tun können, um die Sache zu beenden.”
Soros: „Ob ich oder jemand anders etwas tut, was in den Finanzmärkten passiert, macht wirklich keinen Unterschied auf das Ergebnis. Ich fühle mich nicht schuldig, weil ich in einer unmoralischen Aktivität engagiert bin, die überhaupt nichts mit Schuld zu tun hat.
...
Journalist: „Warum können US-Amerikaner nicht in den Quantum Fonds investieren ? Das ist ein Offshore Fonds. Warum ist das so ?”
Soros: „Weil der Fonds nicht mit der Securities und Exchange Commission (in den USA) registriert ist. Also....also, wir sind nicht.”
Journalist: „Lizensiert um Geschäfte in den Vereinigten Staaten machen zu können !”
Soros: „Das ist richtig.”
Journalist: „Weil ?”
Soros: „Weil wir nicht bei der Securities und Exchange Commission registriert sind, weil wir es angenehmer finden, ohne sie zu operieren.”
Journalist: „Das heisst, irgendwie ist es so, um Regulierungen zu umgehen ?
Soros: „Ja, das ist richtig.”
Journalist: Pause ... „Aber Sie sitzen hier und reden darüber, wie sehr Regulierungen gebraucht werden.”
Soros: „Ja und welche Art von Regulierung uns auch auferlegt werden, wir ... wir beachten bereits alles.







 
von Martin D., akkreditierter und unabhängiger, investigativer Journalist aus Europa, der derzeit an einem Buch über die Wandlung der Massenmedien in agendahafte politische Akteure schreibt.
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