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Der Fall Walter Lübcke

Über ein germanisch-strafrechtliches Medien-Mordfest
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Der Fall Walter Lübcke

Vielen ist das berühmte Oktoberfest in München bekannt, das jährlich Millionen Besucher anzieht. Wilde Bierfeten mit gemütlicher Blasmusik und die eine oder andere Theater-Einlage von betrunkenen Festbesuchern sind immer wieder dort zu sehen. Dass allerdings ein Mord an einem recht bekannten deutschen Politiker im Jahre 2019 zu einem nicht unähnlich gearteten, strafrechtlichen Medien-Fest in Deutschland ausarten würde, hätte wohl niemand bisher erwartet.

Lübcke wird aufgefunden

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Der deutsche Politiker Walter Lübcke wurde am 2. Juni 2019 tot vor seinem Haus mit einer Schusswunde am Ohr aufgefunden. Die örtliche Polizei und Staatsanwälte beginnen sofort mit der Untersuchung des Falls.

Erster Verdächtiger festgenommen

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Ein Mann wird am 8. Juni 2019 verhaftet und welcher eine enge private Beziehung zu Walter Lübcke hatte, dies basierend auf Telefonaufzeichnungen.

Freund von Lübckes Sohn festgenommen

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Ein Freund von Lübckes Sohn wird zwei Tage später kurz vor dem Übersetzen auf eine Nordseeinsel festgenommen. Ein Team mit 30 Polizisten und ein Polizeihubschrauber nehmen den Mann und zwei weitere Verdächtige am 10. Juni 2019 fest. Alle werden zwei Tage später wieder freigelassen.

Weitere Untersuchungen

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Spezielle Ermittler bitten die Öffentlichkeit um Hilfe, auch durch landesweite Fernsehberichte. Aufnahmen von einem nahe gelegenen lokalen Festival werden untersucht, die Polizei bittet die 900 Einwohner von Lübcke's Stadt um Hilfe und fragt, ob jemand einen Schuss gehört habe.

Spuren verwischt ?

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Mehrere Nachrichtenagenturen (Spiegel, Bild) berichten, dass angeblich Beweise geändert worden seien, geben u.A. an, dass ein medizinischer Helfer an der Mordstelle die Leiche bewegt habe.

Generalbundesanwaltschafts-Übernahme

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Am 17. Juni 2019 übernimmt die Generalbundesanwaltschaft die Ermittlungen und verhaftet eine Person namens Stefan E., nachdem man dessen DNA-Spuren an den Kleidern des toten Politikers gefunden habe.

Rechtsextrem motiviert

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Der Mord wird als seitdem als 'rechtsextrem motiviert' bezeichnet, die Generalbundesanwaltschaft veröffentlicht mehrere Videos und bald einen weiteren 'rechtsextremen Gehilfen' von Stefan E., der ebenso festgenommen wird.

Massen-Medien Berichte

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Deutschlands Massen-Medien - unterstützt durch Zuspielungen des Generalbundesanwaltes - berichten mindestens einmal im Monat ausführlich über den Mord und den Verdächtigen und erinnern ihr Publikum immer wieder an den 'rechtsextrem motivierten Mord' an Walter Lübcke. Hochrangige Politiker schalten sich regelmäßig ein.

Politisch motivierte Ausbeutung

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Es dauert fast elf Monate (!), bis der Generalbundesanwalt am 29. April 2020 endlich eine Anklage (keine Verurteilung !) gegen den Verdächtigen Stefan E. und seinen Gehilfen Markus H. wegen mutmaßlichen Mordes erhebt. Der Fall wurde in dieser Zeit regelmäßig von den deutschen Massen-Medien ausgebeutet.


Am 2. Juni 2019 wurde der hessische Regionalpolitiker Walter Lübcke im Alter von 65 Jahren tot auf dem Rasen vor seinem Haus mit einer Schusswunde am Kopf aufgefunden. Sofort beginnt die lokale Polizei und Staatsanwaltschaft Kassel mit den Ermittlungen. Wenige Tage später, am 8. Juni 2019 wird ein erster Verdächtiger festgenommen, dies da der Mann eine "enge Beziehung" zu Walter Lübcke hatte und wegen seiner elektronischen Nachrichten an den toten Politiker aufgefallen war.

Zwei Tage danach, am 8. Juni 2019, wird ein Freund von Lübckes Sohn festgenommen als dieser dabei war, zum Urlaub auf eine Nordeseeinsel überzusetzen. Ein Team bestehend aus 30 Polizisten und ein Polizeihuschrauber nehmen ihn vor der Fährfahrt fest, dabei werden zwei weitere Personen inhaftiert. Alle drei Festgenommenen werden zwei Tage später wieder freigelassen.

Spezielle Ermittler bitten die Einwohner von Lübckes Kleinstadt um Hilfe. Kameraufnahmen eines zum Zeitpunkt von Lübckes Tod in der Nähe stattgefundenen Festes werden untersucht. Landesweite Fernsehberichte fordern Zeugen auf, sich bei der Kasseler Polizei zu melden.

Derweil berichten der Spiegel und auch die Bild-Zeitung, dass am Tatort Spuren verwischt worden seien, dies durch einen Ersthelfer am Einsatzort, der deshalb von der Polizei festgenommen wurde. Laut Zeugenaussagen sollen angeblich auch die Eltern dieses Ersthelfers verhört und/oder festgenommen worden seien.

Am 17. Juni 2019, dem Jahrestag des politischen Aufstands von 1953 in der damaligen DDR, nimmt sich der Generalbundesanwalt in Karlsruhe der Sache an. Wenige Tage später wird ein gewisser 'Stefan E.' festgenommen, da man angeblich dessen DNA-Spuren an den Kleidern des toten Politikers gefunden habe.

Der festgenommene habe früher Verbindungen zur rechtsextremen Szene gehabt und sei durch Gewalttaten aufgefallen, so der Generalbundesanwalt, habe sich dann aber jahrelang als Familienvater von der Szene distanziert. Er sei aber nach der Trennung von Frau und Kinder wieder angeblich in diese rechtsextreme Szene hineingeraten und habe den Mord so-mir-nichts-Dir-nichts angeblich aus Rache über Lübckes sog. "kontroverse Aussagen" über die Einwanderungspolitik der deutschen Regierung begannen, wie sie hier zu einzusehen sind:



Einige Wochen später verkündet der Generalbundesanwalt, dass auch ein Komplize von 'Stefan E.' namens 'Markus H.' festgenommen wurde, dieser stamme ebenso aus der rechtsextremen Szene. Es werden einige Videos veröffentlicht, die laut Generalbundesanwaltschaft die Beteiligung der beiden an rechtsextremen Taten bezeugen sollen.

Der Mord an Walter Lübcke wird fortan als rechtsextrem-motiviert bezeichnet. Hochrangige Politiker schalten sich in regelmäßigen Abständen ein, kommentieren den rechtsextrem-motivierten Mord an Walter Lübcke und die vielen Soziale-Medien-Meinungen wieder und wieder. Die deutschen Massen-Medien berichten ebenso periodisch und ausgiebigst über den rechtsextrem-motivierten Mord an Lübcke, auch an Festtagen und bei besonderen Anlässen.

Verdächtiger Weise dauert es fast elf Monate (11 !), bis der Generalbundesanwalt endlich eine Anklage - keine Verurteilung (!) - gegen die beiden Verdächtigen Stefan E. und Markus H. erhebt. In dieser Zeit wird - wie erwähnt - über die rechtsextrem-motivierte Mordtat ausgiebigst auch gerne vor Wahlen in dem einen oder anderen Bundesland auf vielen deutschen Massen-Medien in einer Art und Weise berichtet, die verdächtig nach politisch-motivierter Ausbeutung eines offenbar tragischen Mordfalles an einen deutschen Politiker von vor elf Monaten erinnert.

Walter Lübcke würde sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er davon wüsste und dazu anraten, den einen oder anderen Verantwortlichen für dieses germanisch-strafrechtliche Mordfest ganz einfach rauszuschmeissen.

Ähnlich wie übermäßig Betrunkene auf dem Oktoberfest in München:









 
von Martin D., akkreditierter und unabhängiger, investigativer Journalist aus Europa, der derzeit an einem Buch über die Wandlung der Massenmedien in agendahafte politische Akteure schreibt.
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