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Disgraceful - Unanständig

Disgraceful - Unanständig

Über die Verbindung von Papst Franziskus und George Soros
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Dis - Grace - Full ... Wer diese drei Wörter aus dem Englischen übersetzt, wird zu etwas kommen wie: Nicht - gerade - anmütig, huldvoll, wohlwollend, charmant oder anständig.

Das Wort findet rege Anwendung im täglichen, englischen Sprachgebrauch der Menschen auf den Straßen von London, New York und Los Angeles. Vor nicht langer Zeit fand es auch in den Medien Beachtung durch den Gebrauch dieses Wortes durch den damaligen Anwärter auf das Präsidentschaftsamt der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump.

Dies bei der Antwort auf die Ansprache von Papst Franziskus im Flugzeug und bei denen Bergoglio mitteilte, dass er Donald Trump für dessen Aussagen danke, dass der Papst „ein politischer Mensch“ sei, weil, so der Papst weiter, „Aristoteles den Menschen als politisches Tier bezeichnet“ habe. Er, Papst Franziskus, sei jedenfalls „ein humanes Wesen“. Und der Papst weiter: „Jemand der nur daran denkt, Mauern zu bauen, wo immer diese sein mögen und keine Brücken baut, ist kein Christ.“

Donald Trump's Antwort kam recht zügig. Er bezeichnete Papst Franziskus für seine Kommentare als „disgraceful“.

Was mag Donald Trump damit nun genau gemeint haben ?

Eine etwas detailliertere Analyse - und eingehender, als es in den gängigen, händeringend nach Lesern oder Zuschauern suchenden, traditionellen Medien erfolgt - offenbart ziemlich klar und deutlich, was der US-Präsident damit meinte und auch weiterhin meint (Achtung ! Was folgt sind keine Fake News).

Beginnen wir im Herbst 2014. Die erste Mannschaft der Männer-Fussball-Abteilung des FC Bayern München gewann damals am 21. Oktober sein Champions-League Spiel auswärts beim AS Rom mit einem sagenhaften 7:1. Am Tag darauf, also am 22. Oktober besucht die gesamte Mannschaft inklusive Trainer, Managern und Vereinsverantwortlichen den Papst zu einer Audienz im Vatikan. Der FC Bayern überreicht Papst Franziskus dabei als Geschenk einen Scheck in Höhe von 1 Million Euro aus einem im folgenden Jahr 2015 und damals noch gar nicht bestimmten, überhaupt erst noch zu spielenden (!) Freundschaftsspiel. Dieser Betrag wird anscheinend sofort und dem Papst persönlich zur Verfügung gestellt, „um Menschen in Not, egal welchen Glaubens und wo auf der Welt, spontan zu helfen“, so Vorstandschef Rummenigge.

Der Papst hilft immer wieder Mal den Obdachlosen in Rom. Es wird ein Duschraum hergerichtet, den Obdachlosen werden des öfteren Schnittchen vom Delikatessenladen geschenkt, zu Weihnachten Geschenke überreicht und Kälteschlafsäcke im Winter gegeben. Nach all diesen sehr auffällig medienwirksamen Aktionen des Papstes - und auch nur, sofern die Edelschnittchen jede Woche in großer Stückzahl ausgeteilt wurden - sollten aber noch immer so um die 700.000 Euro vom großzügigen Scheck alleine des FC Bayern übrig geblieben sein. Wahrscheinlich gab es wohl irgendwo auf der Welt ein dringenderes Bedürfnis nach materieller Hilfe, als bei den Obdachlosen in der unmittelbaren Nähe von Papst Franziskus in Rom.

Zum Beispiel in den USA.

Ende August 2016 offenbart Wikileaks, dass der Milliardär George Soros über seine sog. „Open Society Foundation“ mit 650.000 US Dollar versucht hat, auf katholische Bischöfe in den USA während des Papstbesuches im September 2015 und des Wahlkampfes Einfluss zu nehmen. Sitzungsprotokolle der „Open Society Foundation“ von Mai 2015 in New York belegen, dass über Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, der namentlich auf Seite 15 in den Protokollen genannt wird, die Möglichkeit der Einflussnahme auf den Papst während seines Besuches in den USA 2015 genutzt werden solle:

Wir werden PICO's Organisationsaktivitäten unterstützen, um den Papst in ökonomischen- und Gleichberechtigungsfragen zu engagieren, inklusive Einflussnahme auf Kardinal Rodriguez, einen engen und wichtigen Berater des Papstes und wir werden im Frühjahr oder Sommer eine Delegation zum Vatikan schicken, damit er [Papst Franziskus] direkt von niedrigverdienenden Katholiken berichtet bekommt ... Durch die Nutzung des Papstbesuches [in den USA] und der Kritik des Papstes an einer, was er als 'eine Ökonomie der Exklusion und der Ungleichheit' bezeichnet ... werden wir daran arbeiten, eine Brücke zu bauen für mehr Brot-und-Butter Angelegenheiten und daran, die nationalen Paradigmen und Prioritäten im Vorlauf der Präsidentschaftswahlen 2016 zu ändern.

Die Ergebnisse dieser und anderer Aktivitäten werden in einem Bericht des sog. „U.S. Opportunities Fund“ von George Soros' „Open Society Foundation“ aus dem Jahre 2016 dargelegt. Die Gesellschaft war zufrieden mit den Resultaten ihrer Kampagnen laut Seite 12 und 13:

Die Initiative ... baut auf das Papstbesuch-Momentum in den USA von September 2015 auf. Die Zuwendungsempfänger versuchten diese Gelegenheit zu nutzen, um zehntausende ihrer Mitglieder in lokalen Zirkeln in 11 Staaten [der USA] zu mobilisieren bezüglich einer ganz konkreten Reform, die 2016 [US-Präsidentschaftswahl] weiterentwickelt werden soll ... Der Einfluss dieser Arbeit und die Beziehungen, die dadurch verstärkt wurden, können daran erkannt werden, wie eine breite Reihe von religiösen Führungskräften punktgenau auf Präsidentschaftskandidaten [während deren Wahlkampf] zielte ... Der Fonds stellte essentielle Ressourcen bereit, um folgende Aktivitäten zu unternehmen: Formierung einer Partnerschaft mit dem AFL, SEIU und 11 Glaubensgruppen während der September-Veranstaltungen, um 10.000 Leute für Aktionen in der Öffentlicheit zu mobilisieren und um 3.500 andere zu trainieren als Bote für die ökonomische und Rassengleichberechtigungs-Agenda von Papst Franziskus.

Die Spendensumme habe ferner dazu beigetragen, den Fokus anstatt auf die eheliche Beziehung zweier Partner, auf ein gleichberechtigtes Einkommen beider Ehepartner zu konzentrieren (Sitzungsprotokolle auf Seite 15):

Die Medienaktivitäten der FPL Organisation beinhalten eine Umfrage, um zu demonstrieren, dass katholische Wähler anfänglich für den Fokus des Papstes auf ein gleichberechtigtes Einkommen sind, sowie eine Medienaufmerksamkeit, die die Nachricht übermittelt, dass eine ‚Pro-Familien‘ Einstellung die Notwendigkeit der Betrachtung wachsender Ungleichheit (!) [der Einkommen beider Partner] beinhalten muss.

Dazu wurde massiv auf lokale Bischöfe in den USA Einfluss genommen. Auf Seite 13 des Berichts des „U.S. Opportunities Fund“ heisst es in einer Auflistung der mit den 650.000 US Dollar finanzierten Aktivitäten während des Papstbesuches:

Einkauf von individuellen Bischöfen [Originaltext im Bericht: 'Buy-In' !], um öffentlich wirksamer auf die ökonomische- und Gleichberechtigungsagenda einzugehen, damit begonnen werden kann, eine kritische Masse von Bischöfen zu erlangen (!), die sich dem Papst [in seiner Meinung] angleichen.

Und weitere Ziele beinhalteten laut Bericht des „U.S. Opportunities Fund“ auf Seite 13:

Entwicklung einer verbesserten Medienkampagne, unterstützt durch den Katholischen Direktor der FPA Organisation als führender Kommentator in hochrangigen Medien wie USA Today, Newsweek, CNN, NBC, NPR, dem Boston Globe, der Washington Post und dem Guardian.

Laut LifeSiteNews reiste eine Anwältin namens Elizabeth Yore im Auftrag von George Soros im April 2015 in den Vatikan, um auf Papst Franziskus zu dessen Ansichten über Geburtenkontrolle und Klimawandel Einfluss auszuüben. Im Interview mit LifeSiteNews sagte Yore folgendes über Soros’ Initiative:

Katholiken sind ein wichtiger und einflussreicher Wählerblock bei den US-Wahlen“ und George Soros „benutzt das Oberhaupt der katholischen Kirche, um diese Schlüsselwähler zu beeinflussen“, mit der „Speerspitze des Papsttums

Yore sagte weiter im Interview mit LifeSiteNews:

...dass es nicht das erste Mal war, dass eine unheilige Allianz zwischen Soros und dem Vatikan (!) erfolgreich bei Projekten zusammen arbeitete ... Soros’ Operationen, eingebunden in den Vatikan, dirigierten die gesamte Umweltagenda von Papst Franziskus [im Jahre 2015].

Bezüglich der Ziele von George Soros und seinen Organisationen, welche von den moralischen Dogmas der katholischen Kirche wegführen sollten, gab es zwei Bischöfe in den USA, die von ihm diesbezüglich bevorzugt wurden.

Der Bischof von San Diego, Kalifornien, Robert McElroy war laut LifeSiteNews mehrfach Vorreiter darin, die moralischen Ansichten der Kirche zu verändern und bekam diesbezüglich auch die Unterstützung von Erzbischof Cupich aus Chicago, dem Lieblingsbischof in den USA von Papst Franziskus.

San Diego's McElroy sorgte für Aufruhr bei der US Bischofskonferenz im November 2015 wegen seiner Aussagen, dass das gemeinsame Dokument der Bischöfe dort jenseits der Prioritäten von Papst Franziskus gewesen sei, da das Dokument seiner Meinung nach zu sehr auf Abtreibung und Euthanasie gerichtet war, sowie wegen seiner Versuche, ein wichtiges, gemeinsames Papier der US Bischöfe mit Instruktionen zu versehen, wie - und somit wen - Katholiken zu wählen haben. Chicago's Erzbischof Cupich lobte McElroy’s eingreifen bei der Bischofskonferenz in Baltimore als ein „echtes Höhenerlebnis“ und unterstützte fortan auch eine Gleichsetzung von Umweltschutz und globaler Armut mit Abtreibung und Euthanasie.

Dazu heisst es weiter im Bericht des US Opportunities Fund auf Seite 13:

PICO und FPL [katholische Organisationen in den USA, die von der Open Society Foundation die Summen erhielten] konnten die Gelegenheit des Papstbesuches nutzen, um ihre Position einer langfristigen Veränderung der Prioritäten der katholischen Kirche in den USA zu setzen und deren Fokus auf Ungerechtigkeit und soziale Unterdrückung zu bringen. Der Papst hat PICO eingeladen, nächstes Jahr ein Treffen der populären Dritte-Welt-Bewegung in den USA zu organisieren. Widerstand innerhalb der katholischen Bischofskonferenz dazu ist stark und die Geldempfänger sind in einer direkten Auseinandersetzung mit derjenigen Fraktion der Kirche, die den Einfluss von Papst Franziskus auf soziale Gleichberechtigungsangelegenheiten umgehen wollen.

Soros Gruppe war also zufrieden mit den Ergebnissen. Und in Hinblick auf die Zukunft sei man begeistert darüber, dass ein Prioritätenwechsel der katholischen Bischöfe in den USA „nun auf den Weg gebracht worden ist“.

Anscheinend ist damit auch eine ziemliche Anstandslosigkeit mit auf den Weg gebracht worden, die sicher auch den einen oder anderen Bischof in Europa vereinnahmt hat. Oder, wie man auf Englisch sagt:

Disgraceful.






 
von Martin D., akkreditierter und unabhängiger, investigativer Journalist aus Europa, der derzeit an einem Buch über die Wandlung der Massenmedien in agendahafte politische Akteure schreibt.
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